Der EAM-Podcast: Episode 045

27.07.2022 von Marcus Zacher

Ab in den Urlaub!

Sommerzeit ist Reisezeit: Mit dem Elektroauto kann man schon heute problemlos und umweltfreundlich in den Urlaub fahren. Ein paar Punkte gilt es zur Reisesaison jedoch zu beachten, damit die Urlaubsfahrt schon so entspannt wie möglich beginnen kann. Wir geben Ihnen in der neuen Episode des EAM-Podcasts wertvolle Tipps für die Reise mit dem Elektroauto!

Shownotes zur Episode 045:

Weitere Tipps zur Planung
  • Ladeorte mit vielen Schnellladepunkten auswählen.
  • Mit ausreichend Puffer im Akku planen. Tipp: Spätestens bei unter 20 Prozent des Ladezustands die nächste Schnelllademöglichkeit anpeilen!
  • Zu Stoßzeiten können Ladeparks komplett belegt sein. Daher mit etwas Wartezeit vor dem Laden rechnen.
Tipps zum Ladevorgang
  • Die meisten Elektroautos laden nur bis 80 Prozent schnell, die letzten 20 Prozent dauern deutlich länger – daher bei 80 Prozent den Ladevorgang beenden und lieber einmal mehr laden.
  • Die Ladesäulen so schnell wie möglich frei machen, sobald der Ladevorgang beendet wurde.
  • So an der Ladesäule parken, dass auch noch andere Fahrzeuge an der Säule parken können.
  • Für ältere Elektroautos genügen meistens noch die 50-kW-Lader – hier müssen es nicht zwingend HPC-Schnelllader sein!
  • Das Laden startet nicht? Einfach mal versuchen, beim Ladestart den Stecker festzuhalten und in die Buchse zu drücken, bis der Ladevorgang dann hoffentlich startet.
Verbrauch
  • Keine Angst vor langen Staus: Mehr als 1 kW zieht ein Fahrzeug im Stillstand mit eingeschalteter Klimaanlage nicht, d. h. es kann problemlos mehrere Stunden bis Tage im Stau gestanden werden (je nach Akkugröße und Ladezustand). Faustformel: 1-2 Prozent pro Stunde werden im Stillstand verbraucht.
  • Bergige Strecken lassen den Verbrauch deutlich ansteigen.
  • Fahrrad- oder Dachträger wirken sich deutlich auf die Aerodynamik aus und erhöhen somit den Verbrauch.
Europaweite Ladenetzwerke
Laden am Zielort
  • Vorab an der Unterkunft anfragen, ob eine Lademöglichkeit vorhanden ist.
  • Europäische Standard-Steckdosen (wie etwa Drehstromsteckdosen) über spezielle Mode-2-Ladekabel mit Adapter nutzen (z. B. per Juice Booster 2 oder DiniTech NRGkick).
  • Notladekabel für die Haushaltssteckdose nur mit Bedacht nutzen:
    • Elektroinstallation überprüfen.
    • Keine Verlängerungskabel nutzen.
    • Anfangs nur mit 6 Ampere laden, ggf. schrittweise den Ladestrom erhöhen, falls keine Hitzeentwicklung festgestellt wird.
    • Maximal mit 10 Ampere laden.
    • Im Zweifel auf das Laden verzichten.
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