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EAM 05/2026 – Oktober/November
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Typ-2-Ladekabel gibt es inzwischen in zwei Bauformen: als Spiralkabel und als glattes Kabel. Elektrisch macht es keinen Unterschied, welches Sie anschließen. Im Alltag schon. Bei Hunderten Ladevorgängen pro Jahr summieren sich die Unterschiede in der Handhabung. Welcher Kabeltyp zu welchem Ladealltag passt, hängt von einigen konkreten Faktoren ab.
Ein glattes Kabel, das zwischen Auto und Ladepunkt durchhängt, liegt auf dem Boden. Bei trockenem Wetter und sauberen Flächen fällt das kaum auf. Bei Regen, Schnee, Matsch oder auf einem nassen Parkplatz dagegen sofort: Das Kabel nimmt auf ganzer Länge Schmutz und Feuchtigkeit auf, und beim Abstecken, Aufrollen und Verstauen im Kofferraum hat man alles davon in der Hand.
Ein Typ-2-Spiral-Ladekabel verbindet dieselben zwei Punkte, bleibt dabei aber weitgehend in der Luft. Die Federspannung hält das Kabel zwischen den Anschlüssen vom Boden fern, und bei schlechtem Wetter macht das einen spürbaren Unterschied: kein Kontakt mit Pfützen, keine Schlammspuren, kein nasses Kabel, das in eine Tasche gestopft werden muss. Im Winter kann ein glattes Kabel über Nacht am gefrorenen Untergrund festfrieren und muss vor der Abfahrt vorsichtig gelöst werden. Beim Spiralkabel stellt sich dieses Problem kaum. Sauberer, trockener, weniger Aufwand.
Wer regelmäßig im Freien lädt – an der Ladestation in der Einfahrt, auf dem Firmenparkplatz oder an öffentlichen AC-Ladepunkten –, merkt hier den größten praktischen Unterschied zwischen den beiden Typen. Das Kabel bleibt sauberer, trocknet schneller und ist über die gesamte Lebensdauer pflegeleichter.
Spiralkabel komprimieren sich. Ein Kabel mit 5 oder 8 Metern Länge beansprucht im eingefahrenen Zustand etwa ein Drittel dieser Länge. In einem Kofferraum, der sich Einkaufstüten, Kinderwagen oder Gepäck teilt, macht dieses kompakte Packmaß einen Unterschied. Das Kabel organisiert sich außerdem von selbst: kein manuelles Aufrollen, keine Kabeltasche, keine losen Schlaufen zum Entwirren. Abstecken, einziehen lassen, in den Kofferraum legen.
Glatte Kabel sind pro Meter nutzbarer Länge leichter und in mehr Längen erhältlich, typischerweise von 2 bis 15 oder sogar 20 Metern. Wenn der Weg zwischen Stellplatz und Ladepunkt länger ist, erreicht ein glattes Kabel ab etwa 10 Metern Längen, die kein Spiralkabel abdeckt. Auch die Kabelführung ist berechenbarer: Ein glattes Kabel liegt flach auf einem festen Weg, während die Federspannung ein Spiralkabel je nach Ankerpunkt zur Seite oder nach oben ziehen kann.
Im Kofferraum punktet das Spiralkabel mit Ordnung. Bei wechselnden Ladesituationen punktet das glatte Kabel mit Länge und Flexibilität.
Unabhängig von der Bauform entscheiden dieselben Konstruktionsmerkmale darüber, wie lange ein Kabel hält und wie sicher es ist. Kupferleiter leiten Strom besser als kupferkaschiertes Aluminium und erwärmen sich weniger, besonders bei höheren Stromstärken. Versilberte Kontakte am Stecker verringern den Übergangswiderstand. Einteilig vergossene Stecker sind zuverlässiger gegen Feuchtigkeit abgedichtet als verschraubte Gehäuse. Die Schutzart IP67 bestätigt, dass das Kabel staubdicht ist und Regen sowie kurzzeitiges Untertauchen verträgt.
Beim Spiralkabel kommt ein weiterer Faktor hinzu: die Zugbelastung an den Steckern. Sobald das Kabel gestreckt wird, zieht die Federspannung an beiden Steckern. Ein gut konstruiertes Spiralkabel hat deshalb eine verstärkte Zugentlastung am Übergang zum Stecker. Bei einfacheren Modellen kann sich diese Verbindung mit der Zeit lockern. Die Steckerkonstruktion fällt beim Spiralkabel also noch stärker ins Gewicht als beim glatten Kabel.
Die CE-Kennzeichnung ist bei beiden Typen Pflicht. Mit ihr erklärt der Hersteller, dass das Produkt die europäischen Sicherheitsanforderungen erfüllt. Ein TÜV-Prüfzeichen belegt zusätzlich eine unabhängige Prüfung. Typ-2-Ladekabel von Voldt® gibt es als Spiral- und als glattes Kabel. Beide sind nach diesen Kriterien gefertigt: CE-gekennzeichnet und TÜV-geprüft, Schutzart IP67, Leiter aus 100 % Kupfer, versilberte Kontakte, einteilig vergossene Stecker, geprüft von −30 °C bis +50 °C.
Die Wahl richtet sich nach den Ladegewohnheiten. Wer an einem festen Ort lädt – in der eigenen Einfahrt, auf dem zugewiesenen Firmenparkplatz oder an einem regelmäßig genutzten öffentlichen AC-Ladepunkt –, profitiert am meisten vom Spiralkabel. Der Abstand zum Ladepunkt ist bekannt, das Kabel bleibt vom Boden fern, und das kompakte Packmaß spart jeden Tag Platz im Kofferraum.
Wer an wechselnden Orten lädt – auf Langstrecken, bei Hotels, auf Campingplätzen oder an unbekannten öffentlichen Ladestationen –, ist mit einem längeren glatten Kabel besser bedient. Ein Kabel mit 6 bis 8 Metern deckt die meisten Abstände zwischen Stellplatz und Ladepunkt ab, und das geringere Gewicht pro Meter macht längere Kabel leichter zu transportieren.
In Haushalten mit zwei Elektroautos kann man je ein Kabel jeder Bauform anschaffen und ist so für alle Situationen gerüstet. Für Orte, an denen nur eine Haushaltssteckdose zur Verfügung steht, ergänzt eine mobile Ladestation von Voldt® das Sortiment mit einer Lösung von Schuko auf Typ 2. Ein Temperatursensor reduziert dabei die Ladeleistung, wenn die Temperatur steigt.
Bei gleicher Auslegung hat der Kabeltyp keinen Einfluss auf die Ladeleistung. Der Unterschied liegt in der Handhabung, und bei täglicher Nutzung über zwei bis drei Jahre fällt er deutlich ins Gewicht.
Ob Spiralkabel oder glattes Typ-2-Ladekabel: Mit Voldt® wählen Sie eine zuverlässige Ladelösung für den täglichen Einsatz. Hochwertige Materialien, geprüfte Sicherheit und eine robuste Verarbeitung sorgen dafür, dass Sie sich auf Ihr Ladekabel verlassen können. Es kommt also nicht nur darauf an, welcher Kabeltyp zu Ihrem Alltag passt, sondern auch auf die Qualität. Bei Voldt® bekommen Sie beides: die passende Bauform und ein Ladekabel, das für den dauerhaften Einsatz entwickelt wurde.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von Voldt® erstellt.
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