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EAM 01/2026 – Februar/März
Auf den Mazda 6e folgt der CX-6e: Mazda schlägt das nächste Kapitel seiner Elektrifizierungsstrategie auf. Das künftige Flaggschiff soll modernes Design, hohe Alltagstauglichkeit und fortschrittliche Technologie kombinieren. Gelingt das?
Mit einer Länge von 4,85 Metern, einer Breite von 1,94 Metern und einer für ein SUV vergleichsweise geringen Fahrzeughöhe von 1,62 Metern wirkt der Neuankömmling präsent, ohne überladen zu erscheinen. Die kurzen Überhänge sowie die filigranen Kamera-Außenspiegel sorgen für elegante Proportionen und verleihen dem CX-6e eine coupéhafte Silhouette.
Sieben Außenfarben stehen zur Wahl, darunter die neue Lackierung Nightfall Violet, die je nach Lichteinfall zwischen schimmerndem Purpur und Schwarz changiert – schön, dass Mazda neben den ikonischen Rottönen zunehmend auch andere Farben ins Rampenlicht rückt.
Im Innenraum setzt Mazda auf die altbekannten Werte Ruhe, Klarheit und Großzügigkeit. Das Design orientiert sich am japanischen Konzept des „Ma“, auf gut Deutsch: der Schönheit des leeren Raums. Herzstück des Cockpits ist ein riesiger 26,45-Zoll-Touchscreen, der Fahrer sowie Beifahrer mit Informationen versorgt. Ergänzt wird er durch ein großes Head-up-Display mit Navigationshinweisen im direkten Sichtfeld.
Die Bedienung erfolgt wahlweise per Touch, Gestensteuerung oder Sprachbefehl via „Hey Mazda“. Kabelloses Apple CarPlay und Android Auto sowie eine 256-farbige Ambientebeleuchtung sind ebenfalls an Bord. Serienmäßige Bluetooth-Lautsprecher in den vorderen Kopfstützen ermöglichen ein immersiveres Klangerlebnis. Je nach Ausstattung stehen drei Farbthemen zur Verfügung, darunter die Mazda-Lederalternative Maztex in Weiß oder Schwarz sowie eine zweifarbige Variante in Amethyst und Weiß für extrovertierte Markenfans.
Im Fond geht es dank einem Radstand von 2,90 Metern offenbar geräumig zu, komfortables Reisen nennt Mazda als einen der wichtigsten Aspekte bei der Entwicklung des Fahrzeugs. Der CX-6e bietet außerdem einen 468 Liter großen Kofferraum, durch das Umklappen der zweiten Sitzreihe wächst das Ladevolumen auf bis zu 1.434 Liter. Zusätzlich befindet sich unter der Fronthaube ein 80 Liter großer Frunk. Chapeau! Da passt deutlich mehr rein als nur ein Ladekabel.
Der japanische Newcomer ist mit einer 78 kWh fassenden Lithium-Eisenphosphat-Batterie ausgestattet, die eine WLTP-Reichweite von bis zu 484 Kilometern ermöglichen soll. Abhängig von der gewählten Bereifung fällt die Reichweite leicht unterschiedlich aus und sinkt in Kombination mit den größeren 21-Zoll-Rädern auf rund 468 Kilometer.
Eine Variante mit wirklich hoher Reichweite fehlt damit im Programm. Wettbewerber wie der Peugeot E-5008, Smart #5 oder die neuen Toyota-SUV kommen teils deutlich über 500, mitunter sogar über 600 Kilometer weit.
Geladen wird der CX-6e serienmäßig dreiphasig mit bis zu 11 kW an AC-Ladestationen, auf der Langstrecke profitiert der Wagen von einer DC-Schnellladeleistung von bis zu 195 kW. Dadurch lässt sich der Akku unter optimalen Bedingungen in etwa 24 Minuten von 10 auf 80 Prozent aufladen. Eine Wärmepumpe ist ebenfalls serienmäßig an Bord.
Für den Antrieb steht ein Elektromotor mit einer Leistung von rund 190 kW parat, der ein maximales Drehmoment von etwa 290 Nm bereitstellt. Die Kraft wird an die Hinterräder übertragen, was dem Mazda CX-6e ein dynamisches Fahrgefühl verleihen soll. Der Sprint von 0 auf 100 km/h erfolgt in rund 7,9 Sekunden, während die Höchstgeschwindigkeit elektronisch auf 185 km/h begrenzt wird.
Da asiatischer und europäischer Geschmack sich in puncto Fahrverhalten recht stark unterscheidet, wurden Fahrwerk, Lenkung und Bremsen im europäischen Forschungs- und Entwicklungszentrum von Mazda in Oberursel gezielt auf die Anforderungen europäischer Straßen abgestimmt. Serienmäßig bringt der Mazda CX-6e außerdem zahlreiche Assistenz- und Sicherheitssysteme mit. Neun Airbags sowie eine Vielzahl an Kameras, Radar- und Ultraschallsensoren verbessern die Sicht und unterstützen den Fahrer bestmöglich im Alltag.
Der Mazda CX-6e in der Ausstattung Takumi startet in Deutschland zu einem Preis ab 49.990 Euro, die umfangreicher ausgestattete Variante Takumi Plus kostet 3.000 Euro Aufpreis. In Österreich beginnt die Preisliste schon bei 46.990 Euro.
In Deutschland kann der CX-6e ab sofort bestellt werden, die Auslieferungen sind für den Sommer 2026 angekündigt. Den österreichischen Bestellstart erwarten wir in Kürze. Dann wird sich zeigen, inwiefern sich der japanische Schönling gegenüber der etablierten Konkurrenz zu behaupten weiß.
Fotos: Mazda
| Technische Daten | Mazda CX-6e |
|---|---|
| Antriebsart: | Hinterradantrieb |
| Leistung: | 190 kW |
| Drehmoment: | 290 Nm |
| 0–100 km/h: | 7,9 s |
| Höchstgeschw.: | 185 km/h |
| Batterie (brutto/netto): | 78 kWh/— |
| Reichweite (WLTP): | 468–484 km |
| Verbrauch (WLTP): | 19,4–18,9 kWh/100 km |
| Ladeleistung AC: | 11 kW |
| Ladeleistung DC: | 195 kW |
| Ladezeit DC: | 24 min (10–80 %) |
| L x B x H: | 4,850 m × 1,620 m × 1,935 m |
| Kofferraum: | 468–1.434 l |
| Frunk: | 80 l |
| Leergewicht: | 2.205 kg |
| Anhängelast: | 1.500 kg |
| Preis DE: | ab 49.990 Euro |
| Preis AT: | ab 46.990 € |
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