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EAM 02/2026 – April/Mai
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Die Elektromobilität wächst in Deutschland weiterhin deutlich. Im März 2026 lag der Anteil der Elektrofahrzeuge bei den Neuzulassungen bereits bei 24 Prozent – nahezu jeder vierte Neuwagen fährt damit rein elektrisch. Parallel treiben gesetzliche Vorgaben wie das Gebäude‑Elektromobilitätsinfrastruktur‑Gesetz (GEIG) den Ausbau der Ladeinfrastruktur voran.
Das Gesetz gilt für Neubauten und größere Renovierungen. In Wohngebäuden mit mehr als fünf Stellplätzen muss eine Leitungsinfrastruktur für spätere Ladepunkte vorbereitet werden. Nichtwohngebäude mit mehr als sechs Stellplätzen müssen zusätzlich mindestens einen Ladepunkt installieren sowie Leitungsinfrastruktur für mindestens jeden dritten Stellplatz vorsehen.
Zusätzlich setzt die Politik neue Impulse: Mit einer aktuellen Förderung in Höhe von 500 Millionen Euro unterstützt das Bundesministerium für Verkehr (BMV) gezielt den Ausbau von Ladeinfrastruktur in Mehrfamilienhäusern. Damit rückt insbesondere die Ausstattung von Bestandsimmobilien stärker in den Fokus.
Diese Entwicklung stellt Eigentümer, Hausverwaltungen und Installateure vor neue Aufgaben: Ladeinfrastruktur muss skalierbar, sicher und effizient sein. Spelsberg ermöglicht es, Mehrfamilienhäuser wirtschaftlich und förderfähig mit Ladeinfrastruktur auszustatten – sowohl bei Neubauten als auch im Bestand. Mehr Infos dazu bietet auch die Plattform Laden im Mehrparteienhaus.
Ein Praxisprojekt in einer Tiefgarage in Backnang zeigt, wie sich solche Anforderungen mit der Spelsberg Wallbox Smart Pro und intelligentem Lastmanagement umsetzen lassen.
In der Tiefgarage in Backnang wurden zwölf Wallboxen installiert – verteilt auf sechs Mehrfamilienhäuser mit jeweils eigenem Hausanschluss. Sechs dynamische Ladeverbünde kommunizieren über ein gemeinsames IP‑Netzwerk und bilden so eine vernetzte Ladeinfrastruktur.
Solche Projekte bringen mehrere Herausforderungen mit sich: Unterschiedliche Hausanschlüsse müssen berücksichtigt werden, die maximale Anschlussleistung darf nicht überschritten werden, und mehrere Nutzer sollen gleichzeitig komfortabel laden können. Zusätzlich gelten normative Vorgaben wie die DIN VDE 0100‑722 für die Ladeinfrastruktur von Elektrofahrzeugen.
Die Spelsberg Wallbox Smart Pro ist für private Anwendungen ebenso geeignet wie für komplexe Ladeverbünde. Sie bietet eine maximale Ladeleistung von 11 kW (3‑phasig) bei 16 A. Der Ladestrom lässt sich in 1‑A‑Schritten einstellen, wodurch sich die Leistung flexibel an die Netzsituation anpassen lässt.
Für Sicherheit sorgen eine integrierte DC‑Fehlerstromerkennung ab 6 mA sowie eine permanente Temperaturüberwachung.
Auch bei der Kommunikation ist die Wallbox vielseitig: WLAN, LAN mit zwei RJ45‑Ports, Modbus TCP zur Einbindung externer Energiezähler sowie OCPP 1.6 für Backend‑Systeme werden unterstützt. Zudem erfüllt die Hardware bereits die Anforderungen der ISO 15118, wodurch Funktionen wie Plug & Charge möglich sind.
Ein integrierter MID‑Zähler ermöglicht eine rechtssichere Verbrauchserfassung – wichtig etwa für die Abrechnung in Wohnanlagen oder bei Dienstfahrzeugen. Zudem erfüllt die Wallbox die Anforderungen des §14a EnWG für steuerbare Verbrauchseinrichtungen.
Das dynamische Lastmanagement (DLM) ermöglicht den gleichzeitigen Betrieb mehrerer Ladepunkte, ohne die Anschlussleistung des Gebäudes zu überschreiten.
Ein Energiezähler am Hausanschlusspunkt misst kontinuierlich den Gesamtverbrauch. Diese Daten erhält die Koordinator‑Wallbox, die die verfügbare Restleistung berechnet und auf die angeschlossenen Ladepunkte verteilt. Sinkt der Haushaltsverbrauch – etwa nachts – steht automatisch mehr Leistung für die Fahrzeugladung zur Verfügung. Steigt er, wird die Ladeleistung entsprechend reduziert.
Das System erkennt außerdem Schieflasten automatisch und verhindert eine ungleichmäßige Belastung der drei Phasen. Insgesamt lassen sich bis zu 250 Wallboxen in einem Verbund integrieren – ausreichend auch für größere Wohnanlagen oder Unternehmensstandorte.
Das Projekt in Backnang zeigt die praktische Umsetzung eines solchen Ladeverbunds:
Das Ergebnis ist ein normgerechter, effizienter Ladeverbund mit geringem Verwaltungsaufwand und hoher Transparenz für die Nutzer.
Einen vertiefenden Einblick in die technische Umsetzung bietet das Workshop‑Video:
Das Projekt in Backnang zeigt, dass moderne Ladeinfrastruktur weit mehr ist als einzelne Wallboxen. Lösungen wie die Spelsberg Wallbox Smart Pro mit dynamischem Lastmanagement und zentralem Management ermöglichen eine sichere und wirtschaftliche Elektromobilität in Wohnanlagen.
Zu den Vorteilen zählen hohe Sicherheit, optimale Nutzung der Anschlussleistung, transparente Verwaltung und flexible Erweiterungsmöglichkeiten – auch für die Integration erneuerbarer Energien.
Für Installateure, Hausverwaltungen und Eigentümer wird Elektromobilität damit zur Chance: als Komfortgewinn für Bewohner, als Beitrag zur nachhaltigen Mobilität und als Aufwertung der Immobilie. Die Spelsberg Wallbox Smart Pro bietet dafür eine professionelle Lösung zu einem attraktiveren Preis.
Mehr zu Spelsberg Wallbox auf spelsberg.de/wallbox
Hinweis: Dieser Artikel wurde unterstützt von Spelsberg.
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