Förderung für Elektro-Dienstwagen zur privaten Nutzung in Deutschland

Dem Fahrer eines Elektro-Dienstwagens werden die Mehrkosten bei privater Nutzung, verursacht durch die sehr teuren Batterien, durch eine pauschale Förderung, die den Sachbezugswert verringert abgegolten.

Elektrofahrzeug-Besitzer bekommt abhängig von der Leistung der Batterie des Fahrzeuges eine bestimmte Summe zugesprochen, die vom Bruttoanschaffungspreis abgezogen werden darf. Hat das Fahrzeug beispielsweise eine Batterie mit 30 kWh, muss man diese Pauschale mit 30 multiplizieren. Der auf diese Weise verringerte "fiktive" Anschaffungspreis dient als Basis für die Berechnung des Sachbezugswertes von 1 %. Die effektive Ersparnis für den Dienstwagenfahrer ist 1 % der Förderpauschale. 

Zusätzlich gibt es eine Höchstgrenze über die hinaus keine Förderung mehr zugesprochen wird. Leider verringert der Gesetzgeber jedes Jahr sowohl die Höhe der Maximalförderung als auch die Höhe der Pauschale, bis sie schließlich mit 31.12.2022 zur Gänze entfällt.

Anhand nachfolgender Tabelle kann man für das Jahr der Anschaffung des Fahrzeuges den Pauschalsatz ablesen. Zusätzlich ist angegeben wo die Grenze der Förderung aus Sicht der Batteriekapazität beginnt.
 

 

 *Bei Gebrauchtfahrzeugen gilt das Jahr der Erstzulassung. 

Ein Beispiel zur Veranschaulichung:

Sie kaufen 2016 ein Elektroauto mit 90 kWh. Aus der Tabelle ergibt sich eine Pauschale von 350 € pro kWh. Das würde eine Förderung von 31.500 € (350 € x 90 kWh) ergeben. Effektiv werden aber nur 24 kWh mit einer Fördersumme von 8.500 € zugesprochen. Die Ersparnis beträgt also 85 €, die sie weniger versteuern müssen.