RAND Boats

Wie ich so sitz‘ am RAND, denk‘ ich an meine Kindheit...

an die Badeausflüge zu den Seen im Salzkammergut. Selten spendierte Herr Vater eine Fahrt mit einem dieser zahlreichen roten Elektroboote die hin und her pendelnd am Steg im Wasser lagen und auf zahlende Badegäste warteten. Dass man von so manch ambitioniertem Kajakfahrer überholt wurde, machte uns selbst als Kinder schon stutzig. Ja, ein echtes Motorboot müsste man haben.

30 Jahre später sitze ich in einem Elektroboot der brandneuen Marke RAND aus Dänemark und steuere unter Anleitung des erfahrenen Skippers Nils Möstl vom Sailing Center Möstl&Möstl im österreichischen Neusiedl am See eines der ersten beiden RAND Boote in Österreich. Carl Kai Rand von der gleichnamigen Firma RAND Boats aus Dänemark zeichnet für dieses unglaublich schöne Boot verantwortlich. Wer jemals den Film „Die Insel“ gesehen hat, dem ist das Boot der Firma Wally mit Sicherheit aufgefallen. Und genau an diesen futuristischen Rumpf - in wesentlich kleinerer Ausführung natürlich - erinnert mich diese Schönheit.

Mit 4.400 Watt Motorleistung dürfen sie in Österreich ohne Bootsführerschein fahren, sagt uns Herr Möstl. In Deutschland sogar bis zu 11.000 Watt, was knapp 15 PS entspricht.
Klingt nach wenig dachte ich insgeheim und hatte sofort ein Déjà-vu aus meiner Kindheit. Aber mitnichten! Selbst ohne Vollgas schneidet das Boot elegant durch das Wasser. Ich musste sogar kurzzeitig das Tempo reduzieren, um einen entgegenkommenden Stehpaddler (Neudeutsch Stand Up Paddling) mit der kräftigen Heckwelle nicht ins Wanken zu bringen.
Herr Möstl erklärt: “Rand hat dieses Boot von Grund auf als Elektroboot konstruiert und ähnlich wie in der Automobilindustrie ergeben sich dadurch Vorteile die bei einem Umbau nicht zu erreichen sind.“ Alles ist aufeinander abgestimmt: Rumpfform, Größe, Gewichtsverteilung ja sogar die die Form der Antriebsschraube spielt eine große Rolle.

Herr Möstl fuhr übrigens auf seinem Boot (ebenfalls ein RAND-Boot) mit einem 10.000 Watt Motor. Mit dieser Leistung kommt man sogar ganz leicht ins Gleiten, schwärmt er.
Knapp unter 10.000 Euro ist der Einstiegspreis in das „Randvergnügen“. Ein unschlagbarer Preis für solch ein Designerboot, sagt Herr Möstl. Schön war’s!

 

 

 

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