Nissan IMx: Autonomes Leaf-SUV

Nissans Tokio-Studie bietet drei Trends in einem Auto: E-Mobilität, SUV und autonomes Fahren. Trotzdem ist das Konzeptfahrzeug nicht allzu weit von der Serie entfernt.

Der Nissan Leaf bekommt einen großen Bruder. Wie das geplante Elektro-SUV aussehen könnte, zeigt auf der Tokyo Motor Show die Studie IMx. Der Crossover verzichtet auf kernige Offroad-Elemente, kommt stattdessen betont windschlüpfig daher. Für den Antrieb sorgen Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse mit gemeinsam 320 kW/435 PS. Die Reichweite gibt der Hersteller mit 600 Kilometern an.

Dass das für 2019 erwartete Serienmodell in einer ähnlichen Leistungsklasse unterwegs ist, darf bezweifelt werden. Eher dürfte es sich am gerade neu aufgelegten Kompaktmodell Leaf mit seinem 110 kW/150 PS orientieren, von dem wohl auch noch weitere Teile der Technik inklusive des Akkus übernommen werden.

Ebenfalls in beiden E-Modellen zu finden sein dürften die von Nissan für 2018 angekündigten autonomen Fahrfunktionen. Auch die Tokio-Studie ist auf automatisiertes Fahren ausgelegt. So verschwindet etwa das Lenkrad auf Knopfdruck im Armaturenbrett, um den Insassen mehr Bewegungsfreiheit zu gewähren. Auch hier dürfte die Technik des Serien-SUVs etwas bescheidener ausfallen.  (Holger Holzer/SP-X)

 

 

 

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